Verein

Trägerschaft der Opferberatungsstelle ist der Verein Frauen-Nottelefon Winterthur

Unter dem Namen Frauen-Nottelefon Winterthur besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Winterthur. Der Verein führt die kantonal anerkannte Opferberatungsstelle fiera Opferberatung Winterthur mit einer feministischen Ausrichtung, die sich parteilich für Frauen* einsetzt, die von Gewalt betroffen sind. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Ziele und strebt keinen Gewinn an; er ist ausschliesslich gemeinnützig tätig. Der Verein trägt auch im präventiven Sinn mit Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zu einer gesellschaftlichen Entwicklung und Veränderung bei.

Vorstandsmitglieder

Dorothea Egli Pellaton (Präsidentin), Susanne Fankhauser, Nicole Döbeli

Geschichte

Der Verein wurde 1989 unter dem Namen «Verein Nottelefon für vergewaltigte Frauen» gegründet. Am 1. April 1990 nahm die Beratungsstelle «Nottelefon für vergewaltigte Frauen» ihre Arbeit auf. Mit der Einführung des Opferhilfegesetzes im Jahr 1993 wurde sie als kantonale Opferhilfeberatungsstelle anerkannt.

Im Laufe der Jahre spiegelten mehrere Namensänderungen die Weiterentwicklung der Organisation wider: 1995 wurde daraus das «Frauen-Nottelefon, Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt», 2004 das «Frauen Nottelefon, Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen» und 2015 die «Beratungsstelle Frauen-Nottelefon Opferhilfe für Frauen ● gegen Gewalt».

Das Frauen-Nottelefon ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen. Seit Januar 2026 trägt die Beratungsstelle den Namen «fiera Opferberatung Winterthur». Der Claim «für Frauen* gegen Gewalt» unterstreicht ihr anhaltendes Engagement für gewaltbetroffene Frauen*. Dieses Engagement bildet die Konstante in der fortlaufenden Entwicklung der Beratungsstelle.